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Investments

Wie läuft eine Anlage in einen AIF-Fonds ab?

Vom ersten Gespräch bis zum Exit — ein transparenter Prozess mit klaren Schritten, Dokumentation und Reporting auf dem ganzen Weg.

Ein alternativer Investmentfonds (AIF) ist ein Fonds, der kein klassischer Wertpapierfonds ist. Immobilienfonds sind in Schweden die häufigste Form und stehen unter der Aufsicht von Finansinspektionen nach dem AIFM-Regelwerk.

Sie investieren gemeinsam mit anderen in ein Portfolio von Immobilien, das ein professioneller Verwalter erwirbt, entwickelt und schließlich verkauft. Im Folgenden führen wir durch den gesamten Weg — vom ersten Gespräch bis zum Exit.

Typische Laufzeit

5–8 Jahre

Zielrendite (IRR)

12–20 % p. a.

Ausschüttungen

Quartalsweise oder jährlich

Aufsicht

Finansinspektionen, das AIFM-Regelwerk

Der Ablauf

Von der Zeichnung bis zum Exit

1. Qualifizierung und Onboarding

Sie bekunden Ihr Interesse, und wir gehen Ihr Investorenprofil durch. AIF-Fonds richten sich in der Regel an professionelle Investoren oder an nicht-professionelle Investoren, die bestimmte Anforderungen wie eine Mindestanlage erfüllen. Vor der Zeichnung führen wir eine Kundenidentifizierung (KYC), Geldwäscheprüfungen und eine Geeignetheitsprüfung durch.

2. Fondsunterlagen

Sie erhalten die Fondsbestimmungen bzw. das LPA, eine Informationsbroschüre und einen Zeichnungsschein. Darin sind Strategie, Risikoprofil, Laufzeit, Gebühren, Gewinnbeteiligung (Carried Interest), Hurdle Rate sowie die Häufigkeit von Bewertung und Reporting festgelegt.

3. Zeichnung und Kapitalzusage

Sie unterzeichnen eine Kapitalzusage — einen Betrag, den Sie zu investieren zusagen. Bei einem geschlossenen Fonds wird der Betrag selten auf einmal eingezahlt, sondern abgerufen, sobald Erwerbe abgeschlossen werden.

4. Kapitalabrufe

Findet der Fonds ein Objekt, ergeht ein Kapitalabruf, in der Regel mit einer Frist von 10–15 Bankarbeitstagen. Sie zahlen Ihren Anteil ein und erhalten Fondsanteile entsprechend Ihrem Anteil am Gesamtkapital.

5. Investitionsphase

Der Verwalter erwirbt und entwickelt Immobilien gemäß der Strategie: Mietoptimierung, Umnutzung, Energieeffizienz, nachverhandelte Darlehen und aktive Bewirtschaftung. Das ist die Wertschöpfungsphase und dauert typischerweise 2–5 Jahre.

6. Laufende Rendite und Reporting

Das Nettobetriebsergebnis nach Zinsen und Tilgung kann laufend ausgeschüttet werden, oft quartalsweise oder jährlich. Sie erhalten Quartalsberichte, Jahresabschlüsse und einen aktualisierten Nettoinventarwert (NAV) auf Basis externer oder interner Bewertung.

7. Exit und Rückzahlung

Die Immobilien werden veräußert — einzeln oder als Portfolio — meist nach 5–8 Jahren. Das Kapital wird nach dem Wasserfallmodell zurückgezahlt: zuerst die Kapitalrückzahlung, dann die Hurdle-Rendite an die Investoren, anschließend wird der Überschuss zwischen Investoren und Verwalter geteilt.

Gut zu wissen

Risiko, Liquidität und Gebühren

Risiko

Immobilienwerte werden von Zinsen, Leerständen, Mietentwicklung und Konjunktur beeinflusst. Fremdkapital verstärkt sowohl Chancen als auch Risiken. Historische Renditen sind keine Garantie für künftige Renditen, und Sie können Ihr Kapital ganz oder teilweise verlieren.

Liquidität

Ein geschlossener Immobilienfonds ist illiquide. Anteile können in der Regel nicht laufend zurückgegeben werden, sondern sind an die Laufzeit des Fonds gebunden; Übertragungen am Zweitmarkt können in bestimmten Fällen vom Verwalter genehmigt werden.

Gebühren

In der Regel eine laufende Verwaltungsgebühr auf das Fondskapital, gegebenenfalls eine Transaktionsgebühr bei Erwerben sowie eine Gewinnbeteiligung, die erst ausgezahlt wird, wenn die Investoren ihr Kapital zuzüglich der Hurdle-Rendite zurückerhalten haben.

Nächster Schritt

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